Viel zu oft vernachlässigt!

Warum es nicht zu unterschätzen ist

Abonnements, Verträge und monatliche Kosten sind wirklich nicht zu unterschätzen! Denn selbst kleine Beträge wie hier mal 5 Euro und dort mal 10 Euro können sich über das Jahr schnell auf mehr als Tausend Euro hochsummieren. Ich selbst hatte während dem Studium die Budgetrestriktionen gemerkt und konnte mit kleinen Schritten schnell viel Geld einsparen ohne meinen Lebensstandard einschränken zu müssen.

Daher ist es wichtig, dass Du bestmöglich mit deinem Studenten-Budget umgehst, denn vielleicht steht ja mal eine größere Anschaffung oder ein Auslandssemester bei dir auf dem Plan. Wenn Geld keine Rolex spielt, dann ist der folgende Beitrag wahrscheinlich eher uninteressant für dich 🙂 

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Was sind eigentlich wiederkehrende Kosten?

Unter wiederkehrenden Kosten verstehe ich regelmäßige monatliche aber auch jährliche Ausgaben, die ohne Kündigung einfach weiter laufen. Das kann alles sein vom Netflix-Abo über das Fitnessstudio bis hin zu diversen Versicherungen. Die Gefahr lauert hier bei den oftmals kleinen Beträgen, die erstmal nicht weh tuen. Hier mal 4,99 € für Spotify Premium als Student, Kontoführungsgebühren, ein zu teurer Handyvertrag oder die Premiummitgliedschaft im angesagten Fitnessstudio für 55€. Allein dieses simple Beispiel kommt auf mindestens 80€ im Monat. Wenn Du das dir allerdings auf das Jahr hochrechnest sieht es mit 960€ gleich ganz anders aus als die läppischen 80€, die keinem wehtuen. Natürlich sollst Du jetzt nicht sofort alle Abos kündigen, allerdings gibt es immer Einsparpotentiale wie einen Netflix-Premium Account zu viert zu nutzen. Andersherum: sparst Du monatlich 20€ ein, dann stehen dir 280€ mehr im Jahr zur Verfügung.

Dazu habe ich zuerst meine wiederkehrenden monatlichen Ausgaben bestmöglich verringert, dazu zählten z.B. Handyvertrag, Kontoführungsgebühren, Versicherungen, Internet, Strom uvm. Hört sich nach Kleinkram an, aber wenn Du es Dir mal durchrechnest: 5 € Handy + 8 € Konto + 25 € Versicherung + 5 € Strom, das sind allein schon 43 € im Monat bzw. 516 € im Jahr ohne dass es meinen Lebensstandard verringert. Anders gesagt ist das eine Monatsmiete als Student, ein Mittel-Langstreckenflug, ein Kurzurlaub, 500 Flaschen Bier oder 100 Flaschen Wein. Ich selbst nutze dabei Verivox*, da ich hier bequem auf einer Plattform meine laufenden Kosten von DSL, Handyvertrag, Strom, Gas und Versicherungen überprüfen und optimieren kann.

Tipps

Ausgaben-Tracking
Frei nach dem Motto „If you can’t measure it, you can’t manage it“ beginnt dein erster Schritt deine monatlichen Ausgaben zu verringern damit, dass Du mal für einen ganzen Monat jeden Euro, der von deinem Konto abgeht in einem Spreadsheet, Liste oder Excel festhältst. Dazu kannst Du am Monatsende deine Kreditkartenabrechnungen und Kontoauszüge durchgehen. Bargeldausgaben solltest Du während der Zeit täglich erfassen. Im nächsten Schritt kannst Du die Ausgaben unter Themen wie Essen, Miete, Feiern etc. zusammenfassen. Dadurch kannst du schnell sehen wofür Du dein Geld im Monat ausgibst.

Auto vs. Öffis
Zugegebenermaßen: Mit einem Auto hast Du viele Vorteile, aber nutzt Du diese auch? Im Schnitt steht ein Auto 23 Stunden am Tag unbenutzt herum – kostet aber dennoch Versicherung, Parkplatz etc. Überlege dir daher ob Du wirklich ein Auto benötigst, bzw. ein Auto während deines Studiums brauchst? Denn eigentlich sind alle Unis gut angebunden und Du sparst dir auch die nervige Parkplatzsuche.

Selbst kochen
Für mich waren Ausgaben in Restaurants, Takeaway und To-Go Snacks eine große Position meines Trackings. Wenn man sich überlegt, dass man regelmäßig am Tag für ein Mittagessen ohne Getränk 8€ bis 14€ bezahlt wird das Selbstkochen schnell attraktiver. Außerdem hast Du dadurch volle Kontrolle was Du tatsächlich zu dir nimmst; Stichwort Geschmaksverstärker und E-Stoffe. Dazu habe ich dir in meinem Blog einige gute und gesunde Studentenrezepte zusammengefasst.

Bewusst einkaufen
Bewusster einkaufen ist für mich ein weiterer wichtiger Schritt. Das heißt definitiv nicht nur das billigste vom billigsten zu kaufen, nein es heißt gute Ware zu kaufen bei der das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Auch muss ich nicht nur beim Premiumladen einkaufen sondern kann auch auf günstigere Alternativen ausweichen, gehört der Diskounter Penny zur REWE-Group und bietet hier auch viele gute Produkte, die eventuell unter einem anderen Markennamen als beim hochpreisigen Bruder verkauft werden. Auch habe ich angefangen mich mehr vegetarisch zu ernähren, denn 1-2 mal Fleisch die Woche reicht und schont den Geldbeutel. Unsere Urväter hatten ja auch nicht jeden Tag das Mammutsteak. Toller Nebeneffekt: so versuche ich auch einen Teil meines CO2-Fußabdrucks zu verringern.

Miete
Wohnen wird wahrscheinlich eine der größeren Positionen in deiner Auflistung sein. Hier solltest Du sehen ob Du in einem Studentenwohnheim oder einer guten WG ein Zimmer bekommst, denn Miete ist wirklich eine konstante finanzielle Belastung. Zusätzlich solltest Du in deiner Wohnung oder WG überprüfen, ob Ihr günstigere Konditionen für Strom und Internet bekommen könnt (Verivox*). Auch könntest Du in den Semesterferien dein Zimmer untervermieten, sofern es vom Vermieter erlaubt ist, wodurch Du deinen Geldbeutel weiter schonen kannst.

Abos prüfen
Wie eingangs angesprochen solltest Du auch deine monatlichen Abos für z.B. Spotify, Netflix, Handy etc. überprüfen. Wechselst Du beispielsweise von Spotify-Premium für Studenten auf einen vollen Familienplan oder teilst dir bei Netflix einen Premium-Account mit 3 Freunden kannst Du hier ggf. schon über 15€ im Monat einsparen, was 130€ im Jahr entspricht; nutzt Du den Service 10 Jahre lang wären das sogar 1.300€ 🙂 Es lohnt sich also früher als später damit anzufangen.

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