Geld verdienen im Studium

Wann solltest Du Geld verdienen?

Die Frage ob und wann Du im Studium Geld verdienen solltest ist wirklich nicht einfach zu beantworten. Dazu solltest Du dich fragen, ob Du einen großen Mehrwert davon hast dich ausschließlich auf dein Studium zu konzentrieren, z.B. Jura oder Medizin im Vergleich zu BWL wo Praxiserfahrung gute Noten schnell übertreffen kann. Ob Du nach deinem Abschluss genügend Geld verdienen wirst um auch eine potentiell größere Schuldensumme zu tilgen und ob Du durch eine Nebentätigkeit einen erfolgreichen Abschluss gefährdest.

Wenn Du zu dem Schluss kommst, dass es dir nicht schaden würde neben dem Studium Geld zu verdienen und Du dir damit einige Annehmlichkeiten finanzieren kannst, dann bist Du hier genau richtig!

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Welche Vorteile hat es im Studium zu arbeiten?

Die Arbeit während dem Studium bringt einige Vorteile mit sich! Beispielsweise kannst Du ziemlich einfach erste Berufserfahrungen sammeln und ein besseres Gefühl dafür bekommen, worin Du in der Praxis richtig gut bist und was dir auch wirklich Freude bereitet. Zusätzlich kannst Du ein oder mehrere Unternehmen kennenlernen und dir überlegen ob der Industriezweig, die Größe des Unternehmens (Start-up vs. Konzern) und auch das Unternehmen selbst für dich als zukünftiger Arbeitgeber in Frage kommt. Auch könnten deine Chancen bei Gehaltsverhandlungen (Gehalt.de*) für deinen Berufseinstieg besser stehen, wenn Du schon erste Erfahrungen in dem Bereich gesammelt hast.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist ein kleines Einkommen neben dem Studium, welches Du für deine täglichen Ausgaben, ein Auslandssemester oder dein Vermögensaufbau verwenden kannst. Natürlich solltest Du bedenken, dass diese Vorteile zu Lasten deiner für das Studium zur Verfügung stehenden Zeit gehen werden. Daher solltest Du abwägen was dir wie wichtig ist und was Du langfristig erreichen möchtest.

Tipps und Empfehlungen

Mach dich sichtbar! Mein erstes Praktikum habe ich bekommen, weil ich auf LinkedIn angeschrieben worden bin. Meinen Job habe ich bekommen, weil ein Bekannter aus meinem Netzwerk auf XING eine Stelle veröffentlicht hat. Auch heute bekomme ich regelmäßige Anfragen von Recruitern, wodurch ich mir auch einiges an lästigen Bewerbungen spare und einen tendenziell besseren Zugriff auf gute Jobs habe. Es lohnt sich also definitiv noch heute ein kostenloses Profil auf XING und LinkedIn zu erstellen.

Worauf Du als Werkstudent & Praktikant achten solltest Praktika und Werkstudententätigkeiten sind die häufigsten Nebentätigkeiten während des Studiums, dabei solltest Du darauf achten, dass die Wahl des Unternehmens mit deinem langfristigen Karriereplan übereinstimmt. Das gute daran ist, dass Du als Praktikant auch die Möglichkeit hast mehrere Unternehmen kennenzulernen wohingegen Du als Werkstudent darauf achten solltest länger bei einem Unternehmen zu bleiben um dort auch anspruchsvollere Tätigkeiten machen zu dürfen, denn anfangs musst Du dich erstmal durch einfache Aufgaben beweisen. Um dir einen realistischen Überblick zu deinen Gehaltsvorstellungen zu verschaffen, solltest Du auf Gehalt.de* die Branche und deine Tätigkeit eingeben um einen Richtwert für dich zu erhalten.

HiWi & Tutor als erster Schritt einer akademischen Karriere Wenn dich eine akademische Karriere reizt, dann können Erfahrungen als Hilfswissenschaftler (HiWi) und Tutor eine gute Wahl für dich sein. Als HiWi lernst Du die akademische Arbeit kennen und kannst einigen Post-Docs und Professoren für ihre Forschung zuarbeiten, wodurch schon einige Phd stellen vergeben worden sind. Als Tutor kommst Du schon früh in den Genuss der Lehre, die auch einen wichtigen Bestandteil einer akademischen Karriere darstellt.

Passives Einkommen Du kannst entweder regulär arbeiten und für die Zeit deiner Stunden bezahlt werden, was einem Tauschhandel „Lebenszeit für Geld“ gleichkommt. Oder Du baust eine passive Einkommensquelle auf. Dazu musst Du allerdings mit einem guten Zeitinvestment vorlegen, ohne dass es sich direkt bezahlt macht. Wenn es allerdings anfängt Geld abzuwerfen steht dieses Einkommen in keiner Art und Weise im Verhältnis zu einer regulären Arbeit. Mehr hierzu erfährst Du in meinem Beitrag passives Einkommen.

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