Entspannung im Studium

Warum ist Stress schlecht für dich?

Für mich gibt es nichts unproduktiveres als Stress. Er hindert mich daran klar zu denken, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren und nur zu oft hält er mich davon ab das zu tuen weshalb ich in erster Linie gestresst bin. Das kennst Du wahrscheinlich nur zu gut: Du bist gestresst weil eine Abgabe ansteht, allerdings schiebst Du das eigentliche Arbeiten immer wieder vor dir her.

Es ist sogar erwiesen, dass Stress die durchschnittliche Lebenserwartung verringert. Wie Du also den Stress mit einigen Tipps und Tricks in den Griff bekommen kannst erfährst Du in diesem Beitrag. Wie schon oft erwähnt bin ich weder Psychologe noch Therapeut und im Zweifel sollte man sich immer um professionelle Hilfe bemühen, wenn die Dinge aus dem Ruder geraten. 

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Welche Entspannungstechniken gibt es?

Zum Glück gibt es einige gute Entspannungstechniken, die auch selbst gegen den Stress verwende. Dazu habe ich dir hier meine Favoriten kurz beschrieben:

  • Meditation: Meditieren ist eine der ältesten Stressbewältigungstechniken. In meinem Artikel Meditation habe ich dir meine Erfahrungen dazu runtergeschrieben.
  • Yoga: Für viele geht Yoga und Meditation Hand in Hand und kann sehr gut ergänzend eingesetzt werden. Ganz nach dem Sprichwort: „Mens sana in corpore sano“. Hier findest Du einen super Yoga-YouTube-Channel.
  • Atmung: Wenn es mal schnell gehen muss oder Du in der Öffentlichkeit bist, dafür gibt es die sog. 4-6-8 Methode. Einfach 4 Sekunden über die Nase einatmen, langsam bis 6 zählen und über 8 Sekunden ausatmen. Probier es gleich mal aus und Du siehst wie schnell Du zur Ruhe kommst!
  • Sport: Für mich zählt Sport in der Natur zu einer meiner Lieblingsmethoden um Stress abzubauen. Da ich ursprünglich aus dem Alpenraum komme, bin ich mittlerweile gefühlt mehr am Berg als in der Vorlesung bzw. dem Büro anzutreffen 🙂 

Bücher, die ich dir zur Entspannung und für dein Mindset empfehlen möchte

The Obstacle Is The Way – The Timeless Art of Turning Trials into Triumph
 Wenn Du dich frustriert, demoralisiert oder im Alltagstrott festgefahren fühlst, dann kann dieses Buch dabei helfen die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts durchzustehen. Inspiriert von bekannten römischen und griechischen Philosophen beschreibt The Obstacle is The Way*, wie man sich auf die wichtigen Dinge konzentriert und jedes neue Hindernis als Chance sieht eine bessere Version von sich selbst zu werden. Wie es Marcus Aurelius vor fast 2000 Jahren sagte: „The impediment to action advances action. What stands in the way becomes the way.”

Zen Mind, Beginner’s Mind
Dieses Buch ist ein bekannter Klassiker, welches ich bereits mehrfach gelesen habe und jedes Mal lerne ich etwas Neues, welches ich vorher nicht verstanden oder einfach überlesen habe. Es befasst sich mit dem Kern der Meditation auf eine Art und Weise, wie nur ein wahrer Meister es beschreiben könnte. Das tolle an Zen Mind, Beginner’s Mind* ist, dass es zwar gut für Anfänger ist, es aber auch für Fortgeschrittene viel Neues bietet. Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher, wenn es um Meditation geht und kann ich dir nur empfehlen!

Making Space by Thich Nhat Hanh
Eine sehr kurze Lektüre, in der Zen Meister Thich Nhat Hanh auf sehr verständliche Weise beschriebt, wie Du zuhause einen Meditationsrythmus aufbaust. Making Space* beinhaltet eine Vielzahl an kreativer Meditationspraktiken und Anregungen, die über die klassische sitzende Meditation hinaus gehen. Dieses Buch kann ich dir empfehlen, wenn Du am Anfang deiner Reise in die Welt der Meditation stehst und eine seriöse und einfach zu verstehende Anleitung suchst.

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