Mach das Beste aus deinen Semesterferien

Lernen, Arbeiten oder doch Chillen?

In den Semesterferien hast Du meist die Qual der Wahl – willst Du die Welt bereisen? Ein angesehenes Praktikum machen? Oder doch lieber etwas Neues lernen? Egal wofür Du dich entscheidest, es sollte mit deinen Zielen für dein Studium im Einklang stehen.

Eines muss Dir bewusst sein: So einfach kommst Du nur schwer an eine längere Auszeit in der Du frei entscheiden kannst was Du machen möchtest. Daher solltest Du dir früh, im Idealfall schon vor der Klausurenphase, überlegen wonach dir der Sinn steht und dich darum kümmern, dass Du die Semesterferien nicht allein daheim verbringen musst.

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Ideen für die Semesterferien

Was auch immer Du machst, deine Pläne für die Semesterferien sollten sich nach an deinen Zielen für das Studium richten. Hast Du die 30 ECTS für das Semester bestanden, möchtest Du noch in eine Nachklausur gehen, ein Praktikum machen oder doch lieber drei Monate lang die Seele in Asien baumeln lassen? Egal was Du machst, sei dir bewusst, dass Du nach deinem Studium fast nie wieder so leicht eine längere Auszeit nehmen werden kannst. Daher ist mein persönliches Worst Case Szenario für das Studium drei Monate lang nichts zu machen, also weder zu reisen, zu arbeiten oder mich sonst irgendwie weiterzubilden. 

Überlege dir daher rechtzeitig was Du in der Zeit zwischen Klausuren und Semesterstart machen möchtest. Bist Du eher ambitioniert und strebst eine steile Karriere an oder möchtest Du lieber ein bisschen was von allem und die Welt entdecken?

Ideen für deine Semesterferien

Klassiker Traveln: Ganz klarer Favorit und „All-Time Klassiker“ ist das Verreisen in den Semesterferien. Im Idealfall vermietest Du deine Wohnung für die Zeit und genießt die Auszeit am Strand in Südamerika, auf Bali oder wo es dich sonst so hinzieht. Dabei lernst Du (hoffentlich) viele tolle Menschen kennen und entwickelst dich persönlich weiter.

Praktikum: Ein Praktikum ist ebenfalls ein häufiger „Lückenfüller“ für die Semester. Dabei hast Du die Möglichkeit relevante Berufserfahrung zu sammeln und auch etwas Geld für das kommende Semester zu verdienen. Praktika sind zusätzlich ein guter Türöffner für spätere Bewerbungen auf eine Festanstellung. Dadurch hast Du schon ein Netzwerk bei dem Unternehmen und dein zukünftiger Arbeitgeber hat deine Arbeitsleistung schon kennengelernt.

Verlängertes Auslandssemester: Wenn Du ein Auslandssemester planst, dann bietet es sich meist an die daran anschließenden Semesterferien ebenfalls im Ausland zu verbringen. Dadurch holst Du das meiste aus deinen Flügen heraus und kannst vor Ort mehr als nur die Uni sehen. Gegebenenfalls findest Du auch einen günstigeren Flug, wenn Du etwas an den Reisedaten auf Flugseiten, wie Flüge.de*, LastMinute.de* und Flugladen.de* herumspielst und dich dort in den Newsletter einträgst.

Lerne was Neues: Ein breites Skill-Set bringt dich sowohl beruflich als auch privat weiter! Egal ob Du dir z.B. einen neuen Sport aneignest oder dich mit dem Thema Börse und Aktien beschäftigst, diese Investments können sich durchaus auszahlen. So habe ich mir in einer freien Phase das Investieren beigebracht und konnte allein in 2020 über 50% Gewinn auf meine Investments verzeichnen. Also habe ich meine Rücklagen für die nächste Reise mit verhältnismäßig wenig Arbeit beachtlich aufstocken können.

Sprachreise: Eine Sprachreise bietet sich an, wenn Du einen Urlaub mit dem Lernen einer neuen Sprache und Kultur verbinden möchtest. Dazu solltest Du auf jeden Fall die notwendigen finanziellen Mittel haben um dir einen guten Anbieter auszusuchen.

Was ich so die Semesterferien über gemacht habe

In meinen Semesterferien habe ich einiges erreicht. Da ich mir einen Großteil meines Studiums selbst finanziert habe musste ich die ersten Semesterferien arbeiten um genügen Geld für die kommenden Monate beiseite legen zu können. Später eröffneten sich mir einige Möglichkeiten als ich angefangen habe als Tutor zu arbeiten. Besonders aufregend waren die Semesterferien als ich nur mit Handgepäck und Ryanair-Flügen in Europa unterwegs war. Dabei bin ich von Memmingen über Portugal, Dänemark, Schweden, Schottland und Irland in einer Art Round-Trip geflogen. Eine unvergessliche Zeit, die ich niemals missen möchte! Wohl investiert war auch die extra Zeit in Australien und Taiwan. Denn meist hast Du neben der Uni nicht wirklich viel Zeit das Land und die Nachbarländer wirklich kennenzulernen.

Neben den ganzen Reisen habe ich allerdings auch viel gearbeitet und das ein oder andere Praktikum gemacht. Die gesammelte Praxiserfahrung hat mir geholfen mein Studium von einer neuen Perspektive zu sehen und mich noch besser zu strukturieren.

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