Lernen mit Methode

Lernmethoden kurz erklärt

Leider gibt es keine Wunderlösung für die Klausurenphase. Allerdings kannst Du dir mit einer strukturierten Herangehensweise und guter Vorbereitung einiges an unnötiger Arbeit und Stress ersparen. Dazu musst Du zuerst für dich herausfinden, wie und wann Du am effektivsten lernst. Hast Du bestimmte Uhrzeiten an denen es dir besonders leicht fällt und wie kannst Du dir deine Stichpunkte am besten verinnerlichen?

Nicht nur Methoden zum besseren Lernen bringen dich ans Ziel, sondern auch  ein aufgeräumtes Lernumfeld, eine gesunde Ernährung sowie ein kontinuierliches Stressmanagement wie Sport und Meditation wirken wahre Wunder.

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Worauf Du vor dem Lernstart achten solltest

Vor dem Lernen solltest Du darauf achten, dass Du einen sauberen, ruhigen und aufgeräumten Rückzugsort hast, an dem Du dich ohne Ablenkungen auf den Lernstoff konzentrieren kannst. Im Idealfall ist es dein Schreibtisch, der mit Blick nach draußen zum Lernen einlädt. Zusätzlich solltest Du dein Zimmer mit einigen Pflanzen, wie einer Bergpalme oder einem Bogenhanf, für frische Luft und einem konstanten Nachschub an Sauerstoff ausstatten.

Aber nicht nur wo und wie lange Du lernst beeinflusst deinen Erfolg in der Klausur, auch was Du neben dem Lernen alles treibst hat Auswirkungen auf deine Fähigkeit die Klausurinhalte zu verinnerlichen und zu behalten. Beispielsweise sollte gutes und gesundes Essen unbedingt ein wichtiger Bestandteil deines Lernplans werden. Ich selbst hatte die Erfahrung gemacht, dass ich in einer sehr stressigen Woche stolze acht Tiefkühlpizzen gegessen hatte und im Endeffekt mich überhaupt nicht mehr konzentrieren konnte. Auch Sport und Meditation sind gut investierte Zeit und können dir helfen Stress abzubauen. Dadurch bist Du konzentrationsfähiger und kannst die darauffolgenden Lernsessions noch effektiver angehen. 

Zu guter Letzt solltest Du dir überlegen ob Du zuhause oder in der Bib lernen möchtest. Beides hat Vor- und Nachteile, ich persönlich bevorzuge da das „Home-Office“, da ich mir somit mindestens eine Stunde je Tag spare, die ich dann in Pausen oder Sport investiere.

Die fünf wichtigsten Methoden für erfolgreiches Lernen

Beim Lernen geht es darum den Vorlesungsstoff zu verstehen, abzuspeichern, im Gedächtnis zu behalten und sich im Idealfall in der Klausur daran zu erinnern. Dazu gibt es einige Techniken und Herangehensweisen, die sich gut für das Studium eignen:

Perfektionismus ablegen: Du wirst leider nicht alles perfekt für alle Prüfungen lernen können, daher wirst Du dir Prioritäten legen müssen und dich auf die wichtigen Klausuren konzentrieren müssen. 

Speed Reading: Wenn die Zeit knapp ist, oder Du oft mit den Gedanken abschweifst, eignet sich das sog. Speed Reading. Das funktioniert dadurch, dass dein Gehirn schneller Informationen beim Lesen aufnehmen kann als Du es in der Schule gelernt hast. Damit erhöhst Du die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit und kannst somit mehr Literatur in kürzerer Zeit lesen ohne dass Du deine abgeschweiften Gedanken einfangen musst. 

Merkhilfen und Karteikarten: Für das Lernen von Vokabeln und Fachbegriffen haben sich ganz klar Karteikarten und Eselsbrücken verdient gemacht. Das Karteikartensystem gliederst du in mehrere Bereiche: Begriffe, die du täglich wiederholen musst, wöchentlich und jeden Monat. Mit Hilfe von Eselsbrücken kannst Du dir auch die Inhalte besser merken. Dabei verbindest Du die Lösung mit einem einprägsamen Begriff; je abstruser desto besser. Wohl bekanntestes Beispiel sind die vier Himmelsrichtungen: Nie ohne Seife waschen – auch bekannt als Norden, Osten, Süden, Westen.

Übungsblätter und Altklausuren: Für viele Vorlesungen gibt es Übungen, Tutorien und Altklausuren. Für mich ist das ist eine der besten Methoden sich den Stoff zu verinnerlichen und mich auf die Klausur vorzubereiten. Vor allem wenn der Prof auch die Altklausur gestellt hatte, denn manchmal können sich Konzepte und Aufgaben doch sehr stark ähneln.

Strukturierter Tagesablauf: Mit das wichtigste für die Lernphase ist ein strukturierter Tagesablauf. Dadurch konditionierst Du deinen Lernmuskel, dein Gehirn, zu einer bestimmten Uhrzeit am Tag sich mit dem Unterrichtsstoff auseinanderzusetzen. Desto konsequenter Du eine Gewohnheit aufbaust, desto einfacher fällt es dir dich an den Schreibtisch zu setzen und zu lernen. 

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